Brückenteilzeit und Abrufarbeit

Nach § 9a des Teilzeit- und Befristungsgesetz können Arbeitnehmer nach 6 Monaten verlangen, dass ihre Arbeitszeit für einen im Voraus bestimmten Zeitraum (mindestens ein Jahr höchsten fünf Jahre) verringert wird. Der Arbeitgeber muß mindestens 45 Arbeitnehmer beschäftigen. Er kann es ablehnen, wenn schon 4 andere Arbeitnehmer die Arbeitszeit verringert haben und wenn wichtige betriebliche Gründe dagegen sprechen. Bei jeweils 15 Mehrarbeitnehmern darf ein Mitarbeiter die Arbeitszeit verringern.Da

Die Form des Verringerungsverfahrens wird in § 8 TzBfG beschrieben (Antrag 3 Monate vor Beginn, Gespräch, Einvernehmen oder Entscheidung 1 Monat vor Beginn, sonst gilt es als festgelegt).

§ 12 dieses Gesetzes regelt die Arbeit auf Abruf. Die Vereinbarung muß die Dauer der wöchentlichen oder täglichen Arbeitszeit festlegen, sonst gelten 20 Wochenstunden und täglich 3 Stunden. Die Lage der Arbeitszeit muß spätestens 4 Tage zuvor mitgeteilt werden.